
JAZ-Rechner: Jahresarbeitszahl der Waermepumpe pruefen
Ermitteln Sie mit zwei Werten aus Waermemengenzaehler und Stromzaehler eine erste Orientierung zur Effizienz Ihrer Waermepumpe. Bewertung nach dem BWP-Leitfaden Waermepumpendimensionierung (Stand 11/2025).
Was ist die Jahresarbeitszahl (JAZ)?
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) beschreibt das Verhaeltnis von erzeugter Waermeenergie zu eingesetzter elektrischer Energie einer Waermepumpe innerhalb eines Kalenderjahres. Formel: JAZ = erzeugte Waerme (kWh) geteilt durch verbrauchten Strom (kWh). Nach dem BWP-Leitfaden gilt eine JAZ ab etwa 3,8 als guter Wert, eine JAZ unter 3,0 als auffaellig und pruefungswuerdig.
Sachverstaendigen-Einordnung
Eine JAZ unter 3,0 deutet auf eine unwirtschaftlich arbeitende Waermepumpe hin. Haeufige Ursachen sind Ueberdimensionierung, falsch eingestellte Heizkurven, fehlender hydraulischer Abgleich oder ein unbemerkt mitlaufender Heizstab. Dieser Schnell-Check ersetzt keine Messung nach VDI 4645, er zeigt lediglich, ob eine naehere Pruefung sinnvoll ist.
Eine herstellerunabhaengige Pruefung und Einordnung Ihrer Anlage bietet der GWS | Gutachter Waermepumpen-Schutzbrief.
Haeufige Fragen zur Jahresarbeitszahl
Was ist eine gute Jahresarbeitszahl bei einer Waermepumpe?
Nach dem BWP-Leitfaden Waermepumpendimensionierung gilt eine Jahresarbeitszahl ab etwa 3,8 als guter Wert. Werte zwischen 3,0 und 3,8 sind grenzwertig und koennen auf Optimierungspotenzial hindeuten. Werte unter 3,0 gelten als auffaellig und sollten fachlich geprueft werden.
Wie berechnet man die Jahresarbeitszahl einer Waermepumpe?
Die Jahresarbeitszahl ergibt sich aus der vom Waermemengenzaehler erfassten erzeugten Waerme in kWh, geteilt durch den vom Stromzaehler erfassten Stromverbrauch der Waermepumpe in kWh, jeweils fuer denselben Zeitraum von einem vollen Kalenderjahr. Eine belastbare Berechnung setzt korrekt installierte, separate Zaehler voraus.
Was sind haeufige Ursachen fuer eine niedrige Jahresarbeitszahl?
Haeufige Ursachen sind eine Ueberdimensionierung der Anlage, falsch eingestellte Heizkurven, ein fehlender hydraulischer Abgleich sowie ein unbemerkt mitlaufender elektrischer Heizstab. Eine genaue Ursachenklaerung erfordert eine fachliche Pruefung vor Ort.
Dieser Rechner dient der ersten Orientierung und ersetzt keine Messung nach VDI 4645. Grundlage der Bewertung: BWP-Leitfaden Waermepumpendimensionierung, Stand 11/2025.
